Geschichte der Konditorei Pernsteiner

 
Auch einen Baumkuchen gibt es bei Pernsteiner.

Auch einen Baumkuchen gibt es bei Pernsteiner.

1.8.1901
wurde im K. u. K. österreichischen Böhmen die Konditorei Pernsteiner durch die Großeltern Josef Pernsteiner und Anna gegründet.

1901 bis 1923
Auf- und Ausbau der „ Zuckerbäckerei-Cukarna Josef Pernsteiner„ zu einem regionalen Spezialitätenbetrieb

1931
In der wirtschaftlich schlechten Zeit der Weltwirtschaftskrise entscheidet sich der zweite Sohn Ludwig des Konditormeisters Konditor zu werden und geht in die Lehre als Zuckerbäcker in das damalig mondäne Weltkurbad Karlsbad zur Konditorei Glötzl.

1924
Im Jahre 1924 verstirbt der Firmengründer und seine Frau Anna führt die Geschäfte mit großem Mut weiter.

1938
Nach dem Tod der Anna Pernsteiner übernimmt der Sohn Ludwig Pernsteiner das Unternehmen unterstützt von seinen Familienmitgliedern.

1939
durch den Beginn des II. Weltkriegs und des Einmarsches von Deutschen in das Sudetenland wird Ludwig Pernsteiner zur Wehrmacht berufen.

Bis 1945
Kriegsbedingt ist bis 1945 der Konditoreibetrieb nur mit großer Mühe und entbehrungsreich weiterzuführen. Dies gelingt jedoch durch die Mitarbeit der beiden Schwestern Anna und Maria Pernsteiner.

1945
nach Kriegsende Versuch des Neuanfangs in Friedberg/Böhmen.

1945 – 1948
Enteignung des Familienbesitzes durch die Benes-Dekrete in der CSR und Vertreibung der Familie aus der Tschechischen Republik nach Linz in Österreich und später nach Regensburg.

1948
nach Zwangsumsiedlung der Familie in verschiedene Teile Bayerns gelang die Genehmigung der Zusammenführung.

1948
nach der Zusammenführung der Familie und nach der Währungsreform bot sich für Ludwig Pernsteiner in Regensburg-Stadtamhof im Brückenbasar eine Chance für die Wiederaufnahme des Konditoreibetriebs.

1951
konnte in bester Lage am Haidplatz eine Filiale eröffnet werden.

1957
1957 zog die Familie aus den Behelfsbaracken, die für Flüchtlinge geschaffen wurden, in ein soeben erworbenes Haus.

1958
1958 heiratet Ludwig Pernsteiner die aus Schlesien stammende Charlotte und eröffnet mit ihr im heutigen Stammhaus ein Cafe mit Konditorei.

1966
Ludwig Pernsteiner erweitert die Caféräume und modernisiert die Einrichtung des Cafés.

1974
Um den starken Andrang der Kunden und die Nachfrage nach erstklassigen Produkten zu entsprechen, erweitert und modernisiert Ludwig Pernsteiner die Räume erneut.

1977
Johannes Pernsteiner entschließt sich die berufliche Tradition der Familie fortzusetzen und den Beruf des Kondit0rs zu erlernen. Karl Eisenrieder, Konditormeister in München, nimmt Johannes als Konditorlehrling auf.

1980 – 1982
nach Lehrabschluss geht Johannes Pernsteiner als junger Konditorgeselle auf „Wanderschaft„ in verschiedene Konditoreibetriebe.

1982
1982 legt Johannes Pernsteiner die Meisterprüfung als Konditor bei der Handwerkskammer Niederbayern/Oberpfalz ab.

1982 – 1989
Während dieser Zeit  arbeiteten zwei Generationen Konditoren im Hause Pernsteiner.

1989
Generationswechsel im Hause Pernsteiner: Ludwig Pernsteiner übergibt das Unternehmen an seinen Sohn Johannes und geht in den Ruhestand.
1991
Johannes Pernsteiner macht sich daran, den Konditoreibetrieb einer grundlegenden Modernisierung des Angebots und des Ambientes zu unterziehen. Dazu gehört auch die Neugestaltung des Verkaufsraumes und Renovierung der Caferäume.

1995
Seit 1995 wird die Zusammenarbeit mit Kunden, die hochwertige Konditoreiprodukte wiederverkaufen, zu einem weiteren Standbein des Unternehmens.

1999
Reaktivierung der Kaffeehauskultur in unseren Räumen. Hier wird den Kunden eine Plattform, um diese mit Regensburger Künstlern in Kontakt zu bringen. Kaffeehauskultur ist eine Veranstaltung, die am letzten Sonntag im Monat im großen Café- Raum oder bei sonnigen und warmen Wetter im Café-Garten stattfindet.

2000
Anlässlich der Landesausstellung in Regensburg und des Festes der Bayern beauftragt das Haus der Bayer. Geschichte die Konditorei Pernsteiner mit der Nachbildung eines barocken Schaugerichts, das 1717 zu Ehren von Prinz Eugen in Regensburg als Tafelaufsatz diente. Dieses Schaugericht war 3 Monate Exponat der Landesausstellung und ist dann als Ausstellungsstück vom Museum der Stadt Regensburg erworben worden.

2002
Dr. Martin Hufner, Web-Publizist anerkannter Internet-Sites und Autor renommierter Verlage, entschließt sich, eine Webpräsenz für die Konditorei Pernsteiner zu erstellen.

2007

Auszeichnung der Trüffelschokolade „Criollo Crunch“ als bestes Produkt im Segment Genießen bein Gruner & Jahr Award Living at home.

2012

Mittlerweile wird unsere leckere BIO Trüffel- Schokolade in mehr als 150 Fachgeschäften in Deutschland verkauft.